Juckreiz in den Wechseljahren

Viele Frauen in den Wechseljahren leiden unter trockener Haut. Besonders häufig sind der Kopf, die Brust und der Intimbereich betroffen. Hauptursachen sind die nachlassende Kollagenproduktion sowie die geringere Wasserbindung als Folge der sinkenden Hormonproduktion. Falsche Hautpflege, zu intensive Reinigung oder synthetische Kleidung können die Problematik verschlimmern. In diesem Artikel klären wir über Juckreiz in den Wechseljahren auf und geben Tipps für die Behandlung.

Ursachen juckender Kopfhaut im Allgemeinen

Oftmals sind die Ursachen juckender Kopfhaut eher unbedenklich und mit einfachen Hausmitteln oder einer Veränderung der Gewohnheiten lassen sich gute Erfolge erzielen. Typische Gründe für juckende Kopfhaut sind unter anderem

  • Zu wenig Talg: Produziert die Haut zu wenig Talg, kommt es zu Spannungsgefühl, Rötungen und Juckreiz auf der Kopfhaut.
  • Zu viel Talg: Ist die Talgproduktion hingegen zu hoch, sammelt sich dieser auf der Hautoberfläche, verstopft die Poren und führt so zu Reizungen der Kopfhaut.
  • Sonne und Hitze: Überhitzt die Kopfhaut, beispielsweise durch Föhnen, Sonne oder Glätteisen, trocknet diese aus und beginnt zu jucken.
  • Pflegemittel: Pflege- oder Stylingprodukte, welche auf der Haut verbleiben, können zu Reizungen führen, verbunden mit Juckreiz und Schuppung.
  • Hormone: Vor allem in den Wechseljahren kommt es durch die geringere Östrogenkonzentration zu einer nachlassenden Kollagenbildung und einer geringeren Wasserbindung, was mit Juckreiz, Spannungsgefühl und Rötungen einhergeht.
  • Allergien: Die Inhaltsstoffen von Pflege- und Stylingprodukten können zu einer allergischen Reaktion führen und Juckreiz verursachen.
  • Ernährung: Einseitige Ernährung geht oftmals mit Mangelerscheinungen einher. Dies führt zu Hautveränderungen wie trockener oder fettiger Haut.

Juckreiz und Wechseljahre: Hormonelle Veränderungen als Ursache

Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Mit einer durchschnittlichen Größe von knapp 2 Quadratmetern bildet sie die Grenze zur Außenwelt. Darüber hinaus hat die Haut aber auch noch viele weitere Funktionen. So schützt sie den Körper vor Hitze und Kälte, vor Verletzungen und vor Krankheitserregern. Auch die Regulation der Körpertemperatur und die Bildung von Vitamin D finden über die Haut statt. Um all diese Aufgaben erfüllen zu können, besteht die Haut aus drei Schichten: der Unterhaut, der Lederhaut und der Oberhaut. Verschiedene Faktoren können zu Veränderungen der Haut und somit zu einer Beeinträchtigung der Funktion führen.
So ist die Haut beispielsweise hormonaktiv. Das bedeutet, ein Ungleichgewicht von Östrogen, Progesteron, Cortisol oder Melatonin wirkt sich direkt auf das Hautbild aus. Vor allem in den Wechseljahren leiden viele Frauen unter trockener Haut. Das liegt daran, dass aufgrund des sinkenden Östrogenspiegels auch andere Hormonkonzentrationen durcheinandergeraten. Infolgedessen produziert die Lederhaut weniger Kollagen und bindet dadurch auch weniger Feuchtigkeit. Die Konsequenz ist eine geringere Elastizität und eine Ausdünnung der Lederhaut sowie eine Veränderung des Hydrolipidfilms auf der Oberhaut. Die meisten Frauen sind deshalb von Juckreiz in den Wechseljahren geplagt. Das betrifft vor allem Kopfhaut, den Intimbereich und die Haut der Brust.

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Juckende Kopfhaut in den Wechseljahren

Viele Frauen bemerken neben dem Juckreiz auf der Kopfhaut auch vermehrt Schuppen und dünner werdende Haare. Die Wechseljahre lassen sich nicht aufhalten, aber es gibt viele Mittel gegen juckende Kopfhaut, so zum Beispiel:

  • sanfte Pflegeprodukte ohne Duft- und Konservierungsstoffe
  • weniger Haarwäschen
  • Waschen und Föhnen der Haare bei lauwarmen Temperaturen
  • milde Farben und Stylingprodukte
  • Kopfhautmassagen mit Haarölen wie Olivenöl, Teebaumöl oder Rosmarinöl
  • Kopfhautpeelings mit Apfelessig
  • ausgewogene Ernährung
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Wechseljahre: Juckreiz im Intimbereich ist nicht selten

Der Intimbereich besteht aus Haut, aber auch aus Schleimhäuten. Beides wird aufgrund des niedrigeren Östrogenspiegels dünner und trockener. So ist es nicht selten, dass Frauen in den Wechseljahren unter Juckreiz im Intimbereich leiden. Schamlippen, Damm, After und Scheide spannen und brennen. Dies ist sowohl unangenehm als auch belastend. Doch einfache Hautmittel verschaffen Linderung, zum Beispiel:

Äußerliche Reinigung mit sanften Produkten speziell für den Intimbereich

Ausreichendes Abtrocknen der Haut nach dem Duschen/Waschen

Verzicht auf Enthaarungscremes, Intimparfums oder Cremes

Bequeme Unterwäsche aus Baumwolle

Tägliches Wechseln von Waschlappen und Handtuch

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Sport und Bewegung, am besten an der frischen Luft

Kollagenproduktion ankurbeln

Juckende Brust in den Wechseljahren

Vor allem an der Brust ist die Haut sehr dünn. Infolgedessen kommt es insbesondere an dieser Stelle häufig zu Juckreiz in den Wechseljahren. Die Haut an der Brust spannt und ist gerötet, manchmal kommt es zur Schuppung. Gegen juckende Haut an der Brust helfen einfache Maßnahmen, beispielsweise:

  • kühlende Umschläge statt kratzen
  • Hautreinigung mit pH-neutralen Produkten
  • Hautpflege mit Pfefferminzöl oder Kokosöl
  • BH und Kleidung aus Baumwolle
  • Bekleidung waschen ohne Weichspüler
  • gesunde Ernährung
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Stressreduktion

Hormonbehandlung gegen Juckreiz in den Wechseljahren

In den meisten Fällen ist Juckreiz zwar eine häufige Begleiterscheinung in den Wechseljahren, aber einfach zu behandeln. Mit gängigen Mitteln lassen sich gute Erfolge erzielen. Manchmal hält der Juckreiz jedoch über Wochen und Monate an oder er tritt immer wieder auf. Dies kann das Leben durchaus beeinträchtigen. Oftmals stecken dann Krankheiten hinter dem Symptom. So können Psoriasis oder Neurodermitis auch auf die Kopfhaut übergehen, Läuse, Milben oder andere Parasiten lösen Juckreiz in verschiedenen Körperregionen aus. In diesem Fall ist es wichtig, sich medizinisch beraten zu lassen.
Sollte der Juckreiz jedoch ausschließlich auf den sinkenden Östrogenspiegel zurückzuführen sein und die oben genannten Behandlungsmöglichkeiten nicht helfen, dann können Sie eine Hormonbehandlung in Betracht ziehen. Die Darreichungsform der synthetischen Sexualhormone erfolgt oral (Tablette) oder transdermal (Gel, Pflaster, Creme). Die Behandlung erstreckt sich über mehrere Jahre. Durch synthetische Hormone puffern Sie das ständige Auf und Ab von Östrogen und Progesteron. Infolgedessen haben Sie weniger Wechseljahresbeschwerden. Allerdings hat eine sogenannte Hormonersatztherapie auch Nebenwirkungen. Daher sollten Sie gut abwägen, ob diese Art der Behandlung für Sie in Betracht kommt.

Juckreiz und menoelle®

Durch den ganzheitlichen Wirkansatz sind menoelle® Tabletten das Mittel der Wahl zur wirksamen, phytoöstrogen-freien und gut verträglichen Linderung von Wechseljahresbeschwerden, insbesondere wenn eine klassische oder pflanzliche Hormontherapie nicht möglich oder gewünscht ist.

menoelle® Tabletten sind auch eine sinnvolle Alternative, falls andere Produkte nicht ausreichend wirksam sind oder wegen ihrem Nebenwirkungsrisiko bzw. ihren Anwendungsbeschränkungen nicht in Frage kommen

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Häufig gestellte Fragen zu Juckreiz in den Wechseljahren

Kann Juckreiz in den Wechseljahren hormonell bedingt sein?

Juckreiz in den Wechseljahren ist sogar sehr<strong> häufig hormonell bedingt</strong>. Denn die nachlassende Produktion des Sexualhormons Östrogen sorgt unter anderem für eine geringere Bindung von Wasser in der Haut und für eine <strong>Ausdünnung der Hautschichten</strong>. Infolgedessen kommt es zum Beispiel zu Juckreiz, Schuppung oder Brennen der Haut.

Ist eine juckende Kopfhaut in den Wechseljahren normal?

<strong>Viele Frauen</strong> leiden in den Wechseljahren unter juckender Kopfhaut. Denn die Haut wird dünner und trockener. Aus diesem Grund reagiert sie <strong>empfindlicher auf externe Reize</strong> wie Hitze, synthetische Stoffe, aggressive Färbemittel oder zu häufiges Haare Waschen.

Wie lange dauert ein Juckreiz der Brust in den Wechseljahren an?

Die Haut der Brust ist besonders dünn. Aus diesem Grund reagiert der Bereich extrem auf die geringere Wasserbindung und <strong>trocknet rasch aus</strong>. Infolgedessen spannt und juckt die Haut an der Brust. Mithilfe einfacher Pflegemaßnahmen lässt sich dieses Wechseljahresphänomen aber schnell behandeln. Juckreiz an der Brust muss somit <strong>nicht zu den langandauernden Wechseljahresbeschwerden</strong> zählen.

Warum juckt der Intimbereich in den Wechseljahren?

Haut und Schleimhäute im Intimbereich werden aufgrund des sinkenden Östrogenspiegels immer dünner und trockener. Das führt zu <strong>spannender, brennender oder juckender Haut</strong>. Tragen Frauen dann zudem auch enge oder synthetische Unterwäsche, wird die Problematik verstärkt. Auch <strong>zu häufige oder falsche Intimhygiene</strong> kann den Juckreiz im Intimbereich verschlimmern.

Welche Vitamine und Nährstoffe helfen gegen Juckreiz in den Wechseljahren?

Es gibt verschiedene Vitalstoffe, welche die <strong>Kollagenproduktion verbessern</strong> können. Dazu zählen unter anderem Vitamin C, Zink, Lycopin sowie Anthocyanidin. Diese sind vor allem <strong>in Gemüse, Obst, Beeren, Milchprodukten, Fisch, Nüssen und Hülsenfrüchten</strong> enthalten. Nehmen Frauen besagte Vitalstoffe in ausreichender Menge zu sich, kann einerseits der Kollagenabbau gebremst und andererseits die Kollagenproduktion angekurbelt werden. Dadurch verbleibt<strong> mehr Wasser in der Haut</strong> gespeichert.